Yang-Mills Theorien: Existenz und Massenlücke

Zu verstehen, was die Welt im Innersten zusammenhält, bedeutet physikalisch ein mathematisches Modell für das Verhalten von Quanten zu haben. Eine Yang-Mills-Theorie wäre ein besonders grundlegender Teil einer solchen Erklärung für die physikalische Welt. In Frage kommt eine mathematische Theorie nur dann, wenn sie bestimmte für Quanten erwartete Eigenschaften erklärt - zum Beispiel, dass es eine kleinste Masse gibt, die nicht Null ist. Das nennt man die Massenlücke. Die Anforderungen, die eine solche Theorie erfüllen muss, sind formuliert. Was bisher noch niemand geschafft hat, ist, eine solche Yang-Mills-Theorie mathematisch aufzustellen und zu beweisen.

Die Junge Akademie (Berlin)

Vortrag

Auftaktveranstaltung

Abschlussveranstaltung "7 Abenteuer"

Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
Leibniz-Saal (Eingang Markgrafenstraße)
Jägerstraße 22/23
10117 Berlin

Fr, 18.11.2022
18:00-21:00 Uhr
Vortragende: Jun.-Prof. Dr. Elina Fuchs (Leibniz Universität Hannover)


Nach sechs erfolgreichen Veranstaltungen zu den größten Problemen der Mathematik, den Millennium-Problemen, findet die bundesweite Veranstaltungsreihe unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger in Berlin ihren Abschluss.

18:00 Uhr
Grußwort
Prof. Dr. Timo de Wolff (Sprecher der Jungen Akademie, Technische Universität Braunschweig und Mitinitiator der Veranstaltungsreihe)

18:15 Uhr
Fachvortrag und anschließende Diskussion
Jun.-Prof. Dr. Elina Fuchs (Leibniz Universität Hannover)
Elina Fuchs spricht über das mathematische Rückgrat von Teilchenphysik-Theorien, nämlich Symmetrien und das Massenspektrum. Bisher fehlt der mathematische Beweis für die Beobachtung, dass die starke Wechselwirkung eine sogenannte Massenlücke hat, dass also die niedrigste Anregung des Vakuums eine Mindestenergie hat, die nicht Null ist.

19:00 Uhr Pause

19:15 Uhr
Diskussion zu 6 Monaten Abenteuer Mathematik: "Eine grundlegende Wissenschaft in sieben grundlegenden Fragen"

Moderation: Prof. Dr. Günter M. Ziegler (Mathematiker, Präsident der Freien Universität Berlin)
Teilnehmende: Vertreter*innen der Veranstaltungsorte:

20:00 Uhr
Schlusswort
Prof. Dr. Sebastian Stiller (Technische Universität Braunschweig und Mitinitiator der Veranstaltungsreihe)

20:15 Uhr
Abschluss und Empfang

Elina Fuchs ist Juniorprofessorin für theoretische Teilchenphysik an der Leibniz Universität Hannover und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig und Senior Research Fellow am CERN in Genf. Nach ihrem Studium in Göttingen und ihrer Promotion am DESY in Hamburg führten sie Postdoc-Aufenthalte ans Weizmann Institute of Science in Israel und ans Fermilab und die University of Chicago in den USA. Sie beschäftigt sich mit Erweiterungen des Standardmodells der Teilchenphysik, um den Ursprung der Materie-Antimaterie-Asymmetrie des Universums, die Eigenschaften des entdeckten Higgs-Bosons sowie die Wechselwirkung von Dunkler Materie genauer zu erforschen. Dabei arbeitet sie an der Schnittstelle zwischen Theorie und Experimenten wie dem LHC am CERN mit hoher Energie und Atomuhren mit hoher Präzision.

Kontakt

Die Junge Akademie (Berlin)
Jägerstraße 22/23
10117 Berlin
E-Mail: borchert@diejungeakademie.de

Yang-Mills Theorien: Existenz und Massenlücke

Zu verstehen, was die Welt im Innersten zusammenhält, bedeutet physikalisch ein mathematisches Modell für das Verhalten von Quanten zu haben. Eine Yang-Mills-Theorie wäre ein besonders grundlegender Teil einer solchen Erklärung für die physikalische Welt. In Frage kommt eine mathematische Theorie nur dann, wenn sie bestimmte für Quanten erwartete Eigenschaften erklärt - zum Beispiel, dass es eine kleinste Masse gibt, die nicht Null ist. Das nennt man die Massenlücke. Die Anforderungen, die eine solche Theorie erfüllen muss, sind formuliert. Was bisher noch niemand geschafft hat, ist, eine solche Yang-Mills-Theorie mathematisch aufzustellen und zu beweisen.

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Jägerstraße 22/23
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Fr, 18.11.2022
18:00-21:00 Uhr
Vortragende: Jun.-Prof. Dr. Elina Fuchs (Leibniz Universität Hannover)


Nach sechs erfolgreichen Veranstaltungen zu den größten Problemen der Mathematik, den Millennium-Problemen, findet die bundesweite Veranstaltungsreihe unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung Bettina Stark-Watzinger in Berlin ihren Abschluss.

18:00 Uhr
Grußwort
Prof. Dr. Timo de Wolff (Sprecher der Jungen Akademie, Technische Universität Braunschweig und Mitinitiator der Veranstaltungsreihe)

18:15 Uhr
Fachvortrag und anschließende Diskussion
Jun.-Prof. Dr. Elina Fuchs (Leibniz Universität Hannover)
Elina Fuchs spricht über das mathematische Rückgrat von Teilchenphysik-Theorien, nämlich Symmetrien und das Massenspektrum. Bisher fehlt der mathematische Beweis für die Beobachtung, dass die starke Wechselwirkung eine sogenannte Massenlücke hat, dass also die niedrigste Anregung des Vakuums eine Mindestenergie hat, die nicht Null ist.

19:00 Uhr Pause

19:15 Uhr
Diskussion zu 6 Monaten Abenteuer Mathematik: "Eine grundlegende Wissenschaft in sieben grundlegenden Fragen"

Moderation: Prof. Dr. Günter M. Ziegler (Mathematiker, Präsident der Freien Universität Berlin)
Teilnehmende: Vertreter*innen der Veranstaltungsorte:

20:00 Uhr
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Prof. Dr. Sebastian Stiller (Technische Universität Braunschweig und Mitinitiator der Veranstaltungsreihe)

20:15 Uhr
Abschluss und Empfang

Elina Fuchs ist Juniorprofessorin für theoretische Teilchenphysik an der Leibniz Universität Hannover und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig und Senior Research Fellow am CERN in Genf. Nach ihrem Studium in Göttingen und ihrer Promotion am DESY in Hamburg führten sie Postdoc-Aufenthalte ans Weizmann Institute of Science in Israel und ans Fermilab und die University of Chicago in den USA. Sie beschäftigt sich mit Erweiterungen des Standardmodells der Teilchenphysik, um den Ursprung der Materie-Antimaterie-Asymmetrie des Universums, die Eigenschaften des entdeckten Higgs-Bosons sowie die Wechselwirkung von Dunkler Materie genauer zu erforschen. Dabei arbeitet sie an der Schnittstelle zwischen Theorie und Experimenten wie dem LHC am CERN mit hoher Energie und Atomuhren mit hoher Präzision.

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10117 Berlin
E-Mail: borchert@diejungeakademie.de